Auch sich selbst
mit  Freund­lichkeit, Mitgefühl
und Selbst­für­sorge begegnen
,
dem inneren Kritiker mal freigeben
mit MBCL
Mindfulness‐​Based‐​Compassionate‐​Living

 

 

Was bedeutet es, mehr Selbst­freund­lichkeit und Selbst­mit­gefühl zu entwickeln?

Es bedeutet: mit Achtsamkeit zu bemerken, was mir fehlt und was ich brauche,

auch mir selbst Gutes zu tun und für mich zu sorgen,

mir Freund­lichkeit und Zuwendung zu schenken,

eine aufbauende und ermuti­gende Stimme in mir zu kulti­vieren, die den inneren Kritiker abschwächt.

mir selbst gerade bei emotio­nalem Schmerz und in schwie­rigen Zeiten beizu­stehen!

Warum brauchen wir mehr Mitgefühl
und einen freund­li­cheren Umgang
mit uns selbst?

Die Familie, in die wir hinein­ge­boren wurden,
die Verhält­nisse und die Kultur, in der wir aufwachsen,
schlimme Ereig­nisse, die uns zustoßen,
all dies haben wir uns nicht ausge­sucht.

Unser Gehirn und unseren Organismus
haben wir nicht entworfen,
vieles von dem, was in uns vor sich geht,
ist daher auch nicht unser Fehler!


Und weil Schmerz und Leiden
unver­meidlich sind, brauchen wir Mitgefühl.

Mitgefühl erfordert Aufmerk­samkeit und Freund­lichkeit,
aber auch Mut, und zwar den Mut,
dem eigenen Schmerz ins Auge zu sehen und
Verant­wortung für das zu übernehmen,
was doch die eigene Entscheidung ist:
wie man damit umgeht.”

zitiert aus “Mitfühlend leben”
von Erik van den Brink und Frits Koster

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Nächster MBCL‐​Kurs:
Selbst­mit­gefühl kulti­vieren, Freund­schaft schließen mit sich selbst

6 .5.  — 1. 7. 2019

Kursort: Yoga‐​Atelier23
Wormserstr. 23
50677 Köln

montags 19:00 bis 21:15
kein Kurstermin
am 10.6. — Pfingst­montag
und am 1. 7.

Intensiv‐​Übungseinheit
zus. mit Kurseinheit 7:
Samstag 23. 6. 2019
von 10:00 — 14:00

Kursgebühr 380 €
mit Frühbu­cherrabatt: 345 €
bei Anmeldung bis 18.3.2019

Kontakt / Anmeldung

Was sind mögliche Ursachen für mangelndes Selbst­mit­gefühl und übermäßige Selbst­kritik?

Sie fragen sich vielleicht, woran es denn liegen könnte, dass wir uns gerade in schwie­rigen Zeiten, in denen wir Verständnis und auch Mitgefühl dringend bräuchten, nicht fürsorglich und liebevoll beistehen?

Warum gehen wir oft mit uns selbst oft viel schlechter um als wir es mit guten Freunden tun würden?
Warum sind wir, wenn wir Fehler machen, streng mit uns, klagen oder greifen uns selbst an?
Warum können wir nicht, wie bei unseren Freunden, verständ­nisvoll, tröstend, ermutigend sein?

 

Die Forschung zum Thema Selbst­mit­gefühl hat dafür mehrere Ursachen identi­fi­ziert:


Unser Gehirn ist sehr empfänglich für negative Signale und Infor­ma­tionen. Es ist darauf spezia­li­siert, Gefahren wahrzu­nehmen.

Dies hat unserer Spezies das Überleben gesichert. Denn negative Situa­tionen und Infor­ma­tionen sind für das Überleben wichtiger als Positive.

Aus diesem alten Erbe heraus kommt es dazu, dass wir in schwie­rigen Situa­tionen an dem kleben, was nicht gelungen ist und es immer wieder innerlich durch­kauen.

Ein weiterer Grund für mangelndes Selbst­mit­gefühl liegt in fehlenden Modellen in der Kindheit.

Um uns vermeint­liches Unheil zu ersparen oder zu besseren Leistungen anzutreiben, sind wir mit einer Überdosis an Kritik versorgt worden.

Diese Kritik von außen ist uns dann als Selbst‐​​Kritik, als „Innerer Kritiker“ oder sogar als innerer „Quälgeist“ in Fleisch und Blut überge­gangen.

Dazu kommt, dass  wir oft fürchten, egoistisch zu erscheinen, wenn wir freundlich und fürsorglich mit uns umgehen.

Vielleicht haben wir auch gelernt, uns selbst nicht so wichtig zu nehmen.

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Für wen ist das Training von Selbst­mit­gefühl gedacht?

Es ist gedacht für Menschen,

  • die ihre Erkennt­nisse und ihre Praxis eines MBSR‐​Kurses vertiefen möchten,
  • die weitere Methoden zur Stress‐​Bewältigung und Burn‐​Out‐​Prophylaxe kennen lernen möchten,
  • die Freude an der Entwicklung ihrer eigenen Persön­lichkeit haben,
  • die mehr Wärme, Sicherheit, Akzeptanz und Verbun­denheit erfahren möchten,
    in sich selbst, für sich selbst und auch für andere,
  • denen es schwer fällt, Gefühle von Mitgefühl für sich selbst oder andere zu empfinden,
  • die sich zu viel mit Ihren Unzuläng­lich­keiten und Fehlern beschäf­tigen, ohne dass dies zu einer positiven Verän­derung führt,

  • die dazu neigen, ihre Bedürf­nisse und Grenzen zu missachten,
    die — zusätzlich zu der des inneren Kritikers — eine freund­liche, aufbauende und mitfüh­lende Stimme in sich kulti­vieren möchten.
  • die lernen möchten, auch sich selbst eine gute Freundin/​ein guter Freund zu sein.

Bild Umarmung Selbstmitgefühl unterstützt Mitgefühl mit Anderen

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Wer hat das MBCL‐​Programm entwickelt?

Der Kurs MBCL — Selbst­mit­gefühl wurde von dem hollän­di­schen Achtsam­keits­lehrer Frits Kosters und dem Arzt, Psych­iater und Achtsam­keits­lehrer Dr. Eric van den Brink entwickelt.

Sie schufen das Acht‐​Wochen‐​Kursprogramm: MBCL: “Mindfulness‐​Based‐​Compassionate‐​Living”, in deutsch: “Mifühlend leben. Mit Selbst­mit­gefühl und Achtsamkeit die seelische Gesundheit stärken”.

MBCL ist als Aufbaukurs nach einem MBSR‐​Kurs oder für Menschen, die bereits Erfah­rungen mit der Praxis von Achtsamkeit haben, gedacht.

Der Kurs baut auf den Forschungen von Prof. Christopher Germer, Prof. Kristin Neff und Prof. Paul Gilbert auf.

Diese beschäf­tigen sich seit Jahrzehnten wissen­schaftlich und praktisch mit der Erfor­schung von Mitgefühl und
Selbst‐​Freundlichkeit auf unsere seelische, körper­liche und soziale Gesundheit.

Was ist die Wirkung von Selbst­freund­lichkeit und Selbst­mit­gefühl, die in diesem Kurs geübt werden:

Selbst­mit­gefühl kann wie Balsam sein für alle Negati­vität und Selbst­kritik, die wir manchmal in uns tragen und mit der wir uns quälen.

Im MBCl‐​Kurs stärken wir unsere natür­liche Fähigkeit zum Selbst­mit­gefühl und entwickeln einen freund­li­cheren Umgang mit uns selbst.

So können wir zunehmend mehr Wärme, Freund­lichkeit, Akzeptanz und Verbun­denheit entwickeln, sowohl mit uns selbst als auch mit anderen.

Wir erholen uns schneller von emotio­nalen Verlet­zungen.

Wir entwickeln mehr emotionale Stärke und auch mehr Wider­stands­kraft gegen die unver­meid­lichen Mißge­schicke des Lebens.




Mit Selbst­freund­lichkeit und Selbst­mit­gefühl fällt es uns leichter, uns unsere Fehler und Unvoll­kom­men­heiten, die Teil unseres Mensch­seins sind, einzu­ge­stehen und zu vergeben.

Selbst­mit­gefühl und Selbst­ak­zeptanz unter­stützen und inspi­rieren uns auch, die notwen­digen Verän­de­rungen in unserem Leben vorzu­nehmen.

Wir können mehr Risiken eingehen, um unser volles Potential zu entfalten.

Dies gelingt, weil wir wissen, dass wir Scheitern und Nieder­lagen verkraften können.

Studien belegen, dass Selbst­mit­gefühl die Neigung zum Grübeln und damit Depres­sionen verringert.

Forschungen habe gezeigt, dass Menschen mit mehr Selbst­mit­gefühl eher bereit sind, Verant­wortung für Fehler zu übernehmen als Menschen, die zu Selbst­kritik neigen.

Von Misserfolgen sind sie weniger emotional aufge­wühlt.

Wer mit sich selbst mitfühlen kann, erreicht auch seine Ziele besser, weil er diese um seiner selbst willen anstrebt und nicht haupt­sächlich, um andere damit zu beein­drucken.

Wer freundlich und mitfühlend mit sich selbst umgeht, weiß auch, wann er es mal gut sein lassen kann und es Zeit ist, das Hamsterrad anzuhalten.

Er kann sich — bei alle Fürsorge für andere – auch mal um sich selbst kümmern, sich selbst etwas Gutes tun.

 

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Aus welchen Elementen besteht ein MBCL Selbst­mit­ge­fühlskurs?

Wie im MBSR Kurs werden Übungen prakti­ziert, die Achtsamkeit fördern und weiter entwickeln und welche speziell dazu beitragen, Selbst­mit­gefühl und Mitgefühl mit anderen zu fördern.

Darüber hinaus werden im MBCL‐​Kurs theore­tische Grund­lagen vermittelt und Möglich­keiten erarbeitet, die Qualität von Mitgefühl im Alltag zu verankern.

Zu den theore­ti­schen Grund­lagen gehören:

  • Die Struktur unseres Gehirns („Reptilien“-, „frühes Säugetier“-, „spätes Säugetier“-Gehirn) und die Bedeutung von Mitgefühl für unser Wohlbe­finden und Überleben.
  • Die Hinter­gründe der drei grund­le­genden emotio­nalen Regula­ti­ons­sy­steme (1. Alarm‐, 2. Antriebs‐, 3. Fürsorge‐ und Beruhi­gungs­system)
  • Der Einfluss geistiger Bilder auf das emotionale Regula­ti­ons­system und deren Regulie­rungs­mög­lich­keiten durch die Erweckung von Selbst­mit­gefühl.
  • Die Erfor­schung psycho­lo­gi­scher Ausdrucks­formen von Kampf, Flucht und Erstarrung in unserem Alltag und deren „Heilmittel“ Selbst­mit­gefühl, Mitmensch­lichkeit und Achtsamkeit.

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Was sind die Bestand­teile des  MBCL‐​Trainings zur Kulti­vierung von Selbst­mit­gefühl?

  • Ein Vorge­spräch
  • 8 Abende á 2,5 Stunden
  • Eine 4‐​stündiger Übungs­einheit am Wochenende
  • Teilneh­mer­handbuch
  • Angeleitete Medita­tionen für das Üben zu hause

Dieses MBCL‐​Training ist speziell als Aufbaukurs und Vertie­fungs­training für Menschen gedacht, die bereits einen MBSR‐​Kurs absol­viert oder ander­weitig ein Achtsamkeits­training absol­viert haben.

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Freund­schaft schließen
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